Schreibt Eure Geschichte!
Nach dem Erfolg des ersten Bandes "56
Geschichten eine Idee" bereitet die Stiftung Pfadfinden
jetzt einen zweiten Band vor.
Gesammelt werden wieder Geschichten von aktiven oder
ehemaligen Pfadfinderinnen und Pfadfindern des BdP und
seiner Vorgängerbünde. Die Autoren und Co-Autoren des ersten
Bandes sind ausgenommen. Die Geschichten sollten einen
Umfang zwischen einer und vier DIN A4-Seiten haben.
Bevorzugt sollten Word-Dateien per Mail an die unten
genannte Adresse geschickt werden. Es können aber auch
maschinengeschriebene Manuskripte eingeschickt werden.
Nach dem Einsenden der Geschichte wird ein Autorensteckbrief
und ein Foto angefordert.
Einsendeschluss: 31. Dezember 2010
Erscheinungstermin: Mai 2011
Einsendeadresse:
Rüdiger Immig
Händelweg 3
74357 Bönnigheim
Tel. 07143 407686 Fax: 07143403770
email: irimmig@t-online.de
Simply Scouting
Das 22nd World Scout Jamboree findet vom 27. Juli bis 7.
August 2011 im Dorf Rinkaby (Skåne) Schweden statt. Unter
den mehr als 30.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der
ganzen Welt werden auch 2000 Jungen und Mädchen aus
Deutschland sein. Die Jugendlichen werden zehn Tage lang
unter dem Motto: "Simply Scouting" zusammen leben und
gemeinsam internationales Pfadfindertum praktizieren.
Mehr Infos gibt es
hier (englisch)
Netzwerk für Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Die "Stiftung Pfadfinden"
unterstützt mit dem "Netzwerk Pfadfinden" jüngere
Pfadfinderinnen und Pfadfindern indem sie Kontakte zu
Älteren/Ehemaligen herstellt, die mit ihrem Fachwissen bei
Fragen der Ausbildung, des Studiums oder des Berufs genauso
helfen können wie bei Wohnungswechsel oder Berufswahl.
Aktive Mitglieder des BdP sollen durch das Netzwerk einen
gewissen Ausgleich für ihr Engagement im BdP erfahren. Das
gilt auch und vor allem für ihre berufliche Entwicklung.
Ehemalige Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind aufgerufen als
Anbieterinnen und Anbieter dieses Netzwerk zu unterstützen
und so ihre Verbundenheit mit den Aktiven im BdP zum
Ausdruck zu bringen.
Jeder Ehemalige, der meint, mit seiner Erfahrung den
jüngeren Pfadfindern bei ihrer beruflichen Entwicklung
helfen zu können, sollte sich unbedingt hier melden:
Netzwerk Pfadfinden
Weltpfadfinderorganisation WOMS bittet
um Hilfe für Haiti
Genf, 14.1.2010 (WOSM) - Nach dem
verheerenden Erdebeben in Haiti wird die weltweite
Pfadfinderbewegung mobilisiert, um den 30.000 Scouts of
Haiti zu helfen und sie in ihrem Hilfseinsatz zu
unterstützen. WOSM hat erfolgreich eine Botschaft der
Solidarität und des Mitgefühls an die Scouts of Haiti
gesandt, trotz aller Schwierigkeiten mit ihnen in Kontakt zu
treten.
Ein freiwilliges Experten Team der
„Scouts et Guides de France“ ist vor Ort in Port-aux-Prince,
um die internationale Pfadfinderhilfe zu koordinieren. Dank
dieser Kontakte konnte bereits eine erste Übersicht – wenn
auch begrenzt – über die Grundbedürfnisse des täglichen
Bedarfs erstellt werden. Die 30.000 haitianischen Pfadfinder
erweisen sich in der Tat als wichtiges Bindeglied zwischen
den NGos und der lokalen Bevölkerung. Sie haben bereits nach
dem Hurrikan 2008 ihre Kapazitäten für eine effektive Hilfe
bewiesen. Damals zeichneten sie sich besonders bei
Organisations-, Reinigungsarbeiten und bei der Betreuung von
sich selbst überlassenen Kindern aus. Darüber hinaus halfen
sie beim Aufbau von Notlagern.
Bitte unterstützt die Internationale
Pfadfinderhilfe (International Scout Aid)!
So kannst Du helfen:
1. Spende für die Soforthilfe an die
Haitian Scout Association.
Ein spezielles Konto wurde vom World
Scout Bureau dafür eingerichtet . Die Verwendung dieser
Spenden ist garantiert. Lebensmittel, Hygieneartikel,
Medizin und Material für den ersten Bedarf.
Spendenkonto:
World Scout Bureau - Haiti Solidarity
UBS - CP 2600 - 1211 Geneva 2 -
Switzerland
IBAN : CH980024024039633710T
SWIFT : UBSWCHZH80A
Du kannst auch online spenden:
http://scout.org/en/about_scouting/fundraising/donate/donate_now
2. Spenden für die Zeit des
Wiederaufbaus:
Wie bei jeder humanitären Katastrophe,
folgt auf die Soforthilfe eine lange Periode des
Wiederaufbaus. Die Pfadfinder von Haiti haben eine
langjährige Erfahrung mit den Organisationen der UN und
anderen Hilfsorganisationen, sie sind daher
selbstverständlicher Bestandteil in der Hilfe für die Jugend
ihres Landes.
Spendenkonto:
World Scout Bureau - Haiti Solidarity
UBS - CP 2600 - 1211 Geneva 2 -
Switzerland
IBAN : CH980024024039633710T
SWIFT : UBSWCHZH80A
Du kannst auch hierfür online spenden:
http://scout.org/en/about_scouting/fundraising/donate/donate_now
Unterstützt die internationale
Humanitäre Hilfe:
Wenn Du die Humanitäre Hilfe
unterstützen willst, empfehlen wir die langjährigen Partner
der Pfadfinderbewegung (Rotes Kreuz und UNICEF) zu
unterstützen. Diese sind gut organisiert und haben die
notwendige Infrastruktur, Hilfe aus Deinem Land für Haiti zu
koordinieren.
Es ist nicht notwendig, Produkte oder
Sachen zu spenden, die nicht unbedingt für die erste Hilfe
benötigt werden. Man sollte hier dem Rat der
Hilfsorganisationen folgen.
(Übersetzung von scout.org.)
Neubau auf dem Ludwigstein
Am 10.Januar 2010 wurde auf der Burg Ludwigstein der
Grundstein für einen Neubau gelegt. Voraussichtlich 2011
wird gegenüber dem Schwimmbad und gleich neben dem Zeltplatz
ein neues Gebäude fertiggestellt sein. Das Haus soll den
Namen des Initiators der Jugendburg Ludwigstein tragen: Enno
Narten.
Im Enno-Narten-Bau soll es in Zunkunft eine geräumige
Selbstversorgerküche geben. Darüber hinaus wird eine große
Werkstatt entstehen, in der die Gruppen nicht nur mit
Fachleuten aus den Bünden an Werkbänken Messer bauen,
sondern auch im Fellkreis vor dem Kaminfeuer sitzen können,
um Körbe zu flechten, zu singen oder zu erzählen. Ein
Tonstudio wird eingerichtet, in dem eigene Lieder und
Geschichten aufgenommen werden können, eine offene
Sommerküche, in der das Kochen bei Regen überhaupt erst so
richtig Spaß macht und vieles mehr.
Mehr über die Grundsteinlegung schreibt die Zeitung HNA
Aktuelle Informationen zum Enno-Narten-Bau gibt es im
Burgportal unter
http://www.burgludwigstein.de/Enno-Narten-Bau.405.0
Hessischer Archivpreis für Hannes Moyzes
Am 26.11.2009 erhielt Johann Moyzes (Hannes) im Hessischen
Staatsarchiv Marburg den Hessischen Archivpreis 2009. Seit
1995 betreut Hannes ehrenamtlich das
Zentralarchiv der deutschen
Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung, das seitdem auf
der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen Bestandteil des
bedeutenden Archivs der deutschen Jugendbewegung ist.
Staatssekretär Gerd Krämer vom Hessischen Ministerium für
Wissenschaft und Kunst würdigte „die hervorragenden und
vorbildlichen Leistungen des Preisträgers im Dienste des
Kulturgutschutzes und der Archivierung von Schriftquellen
und Dokumentationsgut im Lande Hessen“.
Seit 1999 gehört Hannes dem Wissenschaftlichen Beirat des
Archivs der deutschen Jugendbewegung an, seit 2000 dem
Vorstand des „Stiftung Dokumentation der Jugendbewegung“ und
er ist Stifter der Stiftung Pfadfinden.
Neue Europa-Direktorin bei WAGGGS
Nach einiger Zeit der Vakanz hat Penelope Cooper Ende Juni
ihr Amt als „European Regional
Director“ angetreten. Penelope hat viele Jahre ehrenamtlich
bei den UK Guides mitgearbeitet und
bringt nun diese Erfahrung, wie auch die aus ihrem Beruf, wo
sie auch in der Supervision und
Mentoring gearbeitet hat, mit.
Aus WOSM Circular 40/09.09
Umba hat seine Aufgabe erfüllt
geb. 2.5.1932 - gest. 24.8.2009
Unser alter Freund und Weggefährte Umba, Jürgen W. Diener
ist tod. Er war einer der ganz großen Persönlichkeiten des
BDP und später auch des BdP. Sein Einsatz für die
interkonfessionelle Pfadfinderei schon während des Krieges
und später beim Aufbau des BDP gingen weit über das normale
hobbymäßige Engagement hinaus. Seine pfadfinder-historischen
Kenntnisse waren enorm und zeigten, dass er immer mit ganzem
Herzen und voller Überzeugung Pfadfinder gewesen ist. Umba
hatte viele Jahre freundschaftliche Verbindungen zum Celler
Stamm, unterstützte uns beim Übertritt zum BdP und verfolgte
bis zum Schluss das Geschehen bei uns.
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BdP-Pfadfinder im Bundestag
Seit Oktober 2009 ist Sven Kindler vom BdP-Stamm Nujakin aus
Hannover als jüngster Abgeordneter der GRÜNEN im 17.
Bundestag. Er zog über die Landesliste Niedersachsen für den
Wahlkreis RotenburgI – Soltau-Fallingbostel in das Parlament
ein. Sein politisches Engagement begründet er vor allem
damit, dass er eine gerechte Zukunft für die Jugend will.
"Dafür habe ich mich schon früh eingesetzt, sei es in der
SchülerInnenvertretung oder bei den Pfadfindern,
wo ich seit mehr als zehn Jahren aktiv
in der Kinder- und Jugendarbeit tätig bin. Dort habe ich
auch erlebt, was Ungerechtigkeit, was Kinderarmut heißt:
Schlechte Chancen in der Schule, kein
Geld ins Kino oder auf Geburtstage von FreundInnen zu gehen,
ja, teilweise so krass, dass zu wenig Geld für ein warmes
Mittagessen da ist. Unfassbar, gerade in einer so reichen
Gesellschaft wie in Deutschland. Deswegen bin ich 2003
...aktiv geworden, ich wollte was verändern, was
unternehmen gegen Ungerechtigkeit,
Umweltzerstörung. "
Sven Kindler bekennt sich ausdrücklich zu den Pfadfindern:
"Ich liebe es mit meinen Freunden bei den Pfadfindern
draußen durch die Natur zu wandern. So habe ich schon zu Fuß
und mit meinem zu Hause auf dem Rücken den Harz, den
Deister, die Lüneburger Heide, das Weser- und Leinebergland,
die Cevennen in Südfrankreich, die
baskische Küste oder die Iveragh-Halbinsel im Südwesten von
Irland erkundet."
Mehr über Sven unter > www.sven-kindler.de
Bundespräsident Köhler dankt
Pfadfindern

Bundespräsident Köhler hat
zum 100-jährigen Bestehen der Pfadfinderbewegung das
Engagement junger Leute gewürdigt. Pfadfinder weltweit seien
"der Beweis dafür, dass eine
bessere Welt möglich ist. - Das gibt Hoffnung und macht
Mut", sagte Köhler im August 2009 bei einem Pfadfinderlager,
zu dem er in- und ausländische Pfadfinder in den Park von
Schloss Bellevue in Berlin eingeladen hatte.
In seiner launigen Rede vor rund 200
begeisterten Pfadfindern erinnerte das Staatsoberhaupt an
seine eigene Pfadfinder-Zeit im BDP vor gut 50 Jahren. Er
wolle nicht sagen, dass er wegen dieser Erfahrungen
Bundespräsident geworden sei, meinte der 64-Jährige. Jedoch
habe ihm diese Zeit wichtige Erfahrungen von Gemeinschaft
und Hilfsbereitschaft fürs ganze Leben vermittelt.
Die Zeit als Pfadfinder habe seine
Jugend geprägt, betonte er. So sei er mit Freunden praktisch
alle 14 Tage mit dem Fahrrad zu Zeltlagern unterwegs
gewesen, ob es geregnet habe oder nicht. Köhler gestand ein,
er sei als Pfadfinder kein guter Koch gewesen. Das habe er
an den Reaktionen von Freunden gemerkt, wenn er gelegentlich
für die Verpflegung zuständig gewesen sei. Deshalb hoffe er,
dass diesmal das Essen ordentlich sei. Der Bundespräsident
aß im Anschluss an seine Rede mit Pfadfindern auf Bierbänken
in einer Jurte und unterhielt sich mit den Jungen und
Mädchen wesentlich länger als es der Terminplan vorgesehen
hatte.
[die ganze Begrüßungsrede hier]
Bundespräsident Köhler dankt
Pfadfindern
Bundespräsident Köhler hat zum
100-jährigen Bestehen der Pfadfinderbewegung das Engagement
junger Leute gewürdigt. Pfadfinder weltweit seien "der
Beweis dafür, dass eine bessere Welt möglich ist. - Das gibt
Hoffnung und macht Mut", sagte Köhler im August 2009 bei
einem Pfadfinderlager, zu dem er in- und ausländische
Pfadfinder in den Park von Schloss Bellevue in Berlin
eingeladen hatte.
In seiner launigen Rede vor rund 200
begeisterten Pfadfindern erinnerte das Staatsoberhaupt an
seine eigene Pfadfinder-Zeit im BDP vor gut 50 Jahren. Er
wolle nicht sagen, dass er wegen dieser Erfahrungen
Bundespräsident geworden sei, meinte der 64-Jährige. Jedoch
habe ihm diese Zeit wichtige Erfahrungen von Gemeinschaft
und Hilfsbereitschaft fürs ganze Leben vermittelt.
Die Zeit als Pfadfinder habe seine
Jugend geprägt, betonte er. So sei er mit Freunden praktisch
alle 14 Tage mit dem Fahrrad zu Zeltlagern unterwegs
gewesen, ob es geregnet habe oder nicht. Köhler gestand ein,
er sei als Pfadfinder kein guter Koch gewesen. Das habe er
an den Reaktionen von Freunden gemerkt, wenn er gelegentlich
für die Verpflegung zuständig gewesen sei. Deshalb hoffe er,
dass diesmal das Essen ordentlich sei. Der Bundespräsident
aß im Anschluss an seine Rede mit Pfadfindern auf Bierbänken
in einer Jurte und unterhielt sich mit den Jungen und
Mädchen wesentlich länger als es der Terminplan vorgesehen
hatte.
[die ganze Begrüßungsrede
hier]
Thinking Day
Unter dem Motto "Warum werde ich nicht satt" steht der
diesjährige Thinking Day in Deutschland. Idee des jährlich
am 22. Februar stattfindenden Thinking Day ist die
Verbundenheit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit
darzustellen. So tragen viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder
an diesem Tag auch in ihrem Berufsumfeld ihre
"Pfadfindertracht/kluft". Zudem wird Geld für
Entwicklungsprojekte gesammelt (Thinking Day Penny) und die
Aktiven schreiben sich gegenseitig Grußkarten.Damit man
nicht nur von bekannten Menschen eine Karte erhält, bietet
der rdp auch in diesem Jahr einen "Adressaustausch" via
Internet an. Mehr dazu hier.
Ein Buch von Pfadfindern für
Pfadfinder
"56 Geschichten, eine Idee" heißt ein neues Buch der
Stiftung Pfadfinden. Es geht um ganz persönliches Erleben
von 60 Jahren Pfadfinderei. Spannende und heitere
Geschichten erzählen etwas über die ganz spezielle Wertewelt
unserer Gemeinschaft. Das Buch ist sowohl für Aktive wie
Ehemalige sehr empfehlenswert. Es hat 192 Seiten und kostet
12,50€. Zu beziehen direkt beim Verlag: M.u.H. von der
Linden GbR, Postfach 100543, 46465 Wesel oder bei der
Bundeskämmerei.
21. Jamboree in London
Aus
der ganzen Welt kamen die Besucher des Jubiläums-Jamborees
in den Hylands-Park in Essex und es war eine
organisatorische Meisterleistung sie zu registrieren und zum
und vom Lagerplatz zu transportieren. Immerhin mussten vom
Flughafen London-Stansted immer noch ca 70 km zurückgelegt
werden, um das fast 3 qkm große Lagergelände zu erreichen,
auf dem Pfadis aus über 150 Ländern der Welt ihre Zelte
aufgeschlagen hatten.
Die
Mühen und Kosten für die Anreise haben sich gelohnt. Die
Eindrücke und Begegnungen waren ein echtes Abenteuer. Ein
Sprachengewirr, eine Fröhlichkeit, lebendiges Miteinander
der Kulturen und bunte, fremde Pfadfinderkluften wohin das
Auge blickt - eine eigene Pfadfinder-Welt. Hier lachten,
tanzten, tobten und spielten Araber und Christen, Juden und
Moslems, Deutsche und Polen, Amerikaner und Russen, Schwarze
und Weiße und wenn überhaupt irgendwo auf der Welt
friedliches Zusammenleben der Völker praktiziert wurde, dann
hier und in diesen zehn Tagen des 21. Jamborees.
Der vertraute Umgang der Pfadis untereinander und ihre
offensichtlichen Gemeinsamkeiten über alle kulturellen
religiösen und politischen Unterschiede hinweg, waren so
eindrucksvoll, dass Lord Baden Powell sich eigentlich nur
freuen könnte über das, was aus seiner Jugendbewegung in 100
Jahren geworden ist.
In einer riesigen Arena finden sich plötzlich tausende von
Jugendlichen aus den verschiedensten Ländern spontan zu
einem Gruppentanz zusammen, sie singen gemeinsam und umarmen
sich... ohne viel nachzudenken setzt ein größerer Junge aus
Indien einen kleinen Österreicher auf seine Schultern, damit
der "Kurze" besser die Menschenmenge überblicken kann. Im
Jurten-Dom der Deutschen steht man geduldig an, um
schließlich bei einem (alkoholfreien) Bier mit den neuen
Freunden zu klönen oder Adressen auszutauschen. Bei den
Schweden kennt der Spaß im aus Holz konstruierten
"Riesenrad" keine Grenzen und bei den Russen lernt man in
Minutenschnelle alte Volkstänze. Selbst das lange Warten
vorm "Scout-Shop" wird für internationale Kontakte genutzt.
Als Besucher werden wir immer wieder von eigentlich ganz
fremden Menschen angesprochen, ob wir uns wohl fühlen, woher
wir kommen und wohin wir wollen, ob wirdieses schon gesehen
haben oder jenes...
D ie
Zeit, die man als Besucher in diesem Lager verbringen
durfte, war viel zu kurz, aber es bleibt das gute Gefühl zu
dieser internationalen Gemeinschaft dazuzugehören.
Gerd, Ulf und Hilke waren auch
dabei... |